Babyglück & Stillzeit
Checkliste für die Zeit nach der Geburt

Dein Baby ist endlich da: Am liebsten würdest du die Zeit nur mit dem Kleinen verbringen, doch auch eine Menge Organisatorisches muss erledigt werden. Hier sind zehn To-dos für die Zeit nach der Geburt

To-do-Liste für die Zeit nach der Geburt

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Melde dein Baby beim Standesamt und im Einwohnermeldeamt an

Innerhalb der ersten Woche nach der Geburt musst du dein Kind beim Standesamt anmelden. Dort bekommst du die Geburtsurkunde gleich in mehrfacher Ausfertigung, da du einige Exemplare für weitere Behördengänge benötigst. Einige Kliniken nehmen den jungen Eltern die Anmeldung beim Standesamt ab. Erkundige dich und bringe die geforderten Unterlagen dann mit ins Krankenhaus.

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Nimm Vitamine und Mineralstoffe zu dir

Frauen nach einer Entbindung und stillende Mütter haben einen erhöhten Bedarf an Vitaminen und anderen Nährstoffen. Achte daher auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Auch Nahrungsergänzungsmittel können jetzt sinnvoll sein. Insbesondere Jod ist wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung deines Babys. Über die Muttermilch erhält es genug von dem Mineralstoff, wenn du ausreichend mit Jod versorgt bist. Auch die Omega-3-Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) spielt eine Rolle für Baby, denn sie unterstützt die normale Entwicklung von Gehirn und Augen des gestillten Säuglings.*
Entscheide dich für ein Präparat mit Jod und DHA wie z.B. Elevit®.

*Die positive Wirkung stellt sich ein, wenn zusätzlich zu der für Erwachsene empfohlenen Tagesdosis an Omega-3-Fettsäuren (d. h. 250 mg DHA und Eicosapentaensäure (EPA)) täglich200 mg DHA eingenommen werden.

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Verschicke Geburtsanzeigen

Nun ist es Zeit, Freunde und Verwandte über dein Babyglück zu informieren und das erste Foto zu verschicken. Am besten fertige schon vor der Geburt eine Liste mit Namen und Adressen an. Wahrscheinlich werden in den folgenden Wochen viele Babygeschenke bei dir ankommen. Führe auch darüber eine Liste, damit du jedes Paket richtig zuordnen kannst, wenn du später die Danksagungen verschickst.

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Melde das Baby bei der Krankenkasse an

Dein Baby ist schon von Geburt an krankenversichert. Trotzdem musst du es spätestens zwei Monate nach der Entbindung schriftlich bei einer Krankenkasse anmelden. Wenn beide Eltern gesetzlich krankenversichert sind, wird das Kind kostenlos über die Familienversicherung mitversichert. Ist der Elternteil mit dem höheren Einkommen jedoch Mitglied einer privaten Versicherung, muss auch das Kind privat versichert werden. Hier gibt es je nach Krankenkasse auch Familientarife, allerdings kann das Kind in diesem Fall nicht kostenlos mitversichert werden.

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Vereinbare einen Termin zur Nachsorge bei deinem Gynäkologen

Etwa sechs Wochen nach der Entbindung steht die Nachsorgeuntersuchung beim Frauenarzt an. Dabei wird untersucht, ob eventuelle Geburtsverletzungen gut verheilt sind und ob sich die Gebärmutter angemessen zurückbildet. Überlege dir möglichst schon vor dem Besuch, was du deinen Arzt zu Themen wie Stillen, Beckenbodenmuskulatur und Verhütung fragen willst.

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Vereinbare einen Termin zur U3 bei einem Kinderarzt

Zwischen der vierten und fünften Lebenswoche deines Babys ist es Zeit für die U3, meistens die erste Untersuchung, die nicht im Krankenhaus, sondern beim Kinderarzt stattfindet. Schon vor der Geburt solltest du dich bei anderen Müttern informieren, welche Praxis in der Nähe deines Wohnortes einen guten Ruf genießt.

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Erkundige dich nach Betreuungsmöglichkeiten

Die Nachfrage nach Plätzenin Kindertagesstätten übersteigt leider oft die Kapazitäten der Einrichtungen. Dies gilt besonders für Kinder, die jünger als drei Jahre sind. Wenn du eine schnelle Rückkehr in den Job planst, solltest du dich frühzeitig über Kitas und Tagesmütter in deiner Nähe informieren und dich schon jetzt auf die Warteliste setzen lassen.

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Beginne mit der Rückbildungsgymnastik

Während der Schwangerschaft wird die Muskulatur im Beckenboden der Frau stark beansprucht und gedehnt. Das kann zu Inkontinenz oder später sogar zu einem Gebärmuttervorfall, also zu einem erschlaffungsbedingten starken Absinken der Gebärmutter bis zur Scheide, führen. In einem Rückbildungskurs lernst du Übungen, die die erschlafften Beckenbodenmuskeln wieder kräftigen. Zwei Pluspunkte des Fitnessprogramms: Die Krankenkasse bezahlt die Kursgebühren, und ganz nebenbei lernst du andere junge Mütter aus deiner Umgebung kennen.

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Mache dir Gedanken über die Verhütung

Zwar hemmt Stillen die Aktivität der Eierstöcke, eine wirkungsvolle Verhütungsmethode ist es aber nicht. Vor der Antibaby-Pille schrecken viele Frauen in der Stillzeit jedoch zurück. Lasse dich von deinem Frauenarzt beraten, welche Verhütungsmethode für dich die Richtige ist. So könnt ihr eure Zweisamkeit genießen, ohne dass sich jetzt schon ein Geschwisterchen ankündigt.