Schwanger werden klappt nicht? Das können Sie tun

Nicht immer stellt sich die erhoffte Schwangerschaft direkt ein. Ein unerfüllter Kinderwunsch kann die Psyche enorm belasten, doch es gibt viele Möglichkeiten, Hilfe zu finden. Lassen Sie sich beraten!

 

Ohne Stress und Druck schwanger werden

Schwanger zu werden klappt nicht immer auf Anhieb. Irgendwann stellen Sie sich womöglich die Frage, ob Sie den Kinderwunsch aufgeben sollten. Auf längere Sicht kann ein unerfüllter Kinderwunsch die Psyche enorm belasten und sogar zu Depressionen führen. Viele Frauen haben jedoch auch festgestellt, dass sich das Kinderglück wider Erwarten urplötzlich einstellte, nachdem sie den Kinderwunsch bereits aufgegeben hatten.

Das ist gar nicht so überraschend, wie es klingt, denn Schwangerwerden ist nicht zuletzt Kopfsache: Setzen Sie sich selbst mit einem starken Kinderwunsch psychisch unter Druck, setzt Ihr Körper verstärkt Stresshormone frei. Und schwanger zu werden unter Stress und Leistungsdruck ist weit schwerer, als wenn Sie ganz entspannt an die Sache herangehen.

Paar liegt auf Bank im Garten

Es ist nicht unbedingt leicht, aber es ist wichtig, dass Sie bei einem Kinderwunsch gelassen bleiben. Denken Sie nicht bei jedem Geschlechtsverkehr daran, dass es jetzt unbedingt „klappen" muss, sondern geben Sie sich einfach der Leidenschaft und Liebe hin. Planen Sie einen romantischen Urlaub mit dem Partner, statt über die Wandfarbe für das Kinderzimmer nachzudenken. Schauen Sie beim Stadtbummel in die Schaufenster der Modeboutiquen statt auf die Frauen, die einen Kinderwagen vor sich herschieben. Je lockerer und gelassener Sie mit dem Kinderwunsch umgehen, desto größer ist die Chance, dass Ihr Körper Sie schon bald mit der frohen Botschaft der Schwangerschaft überrascht.

Unerfüllter Kinderwunsch: Ab wann zum Arzt?

Trotz aller Geduld und Gelassenheit will sich der Kinderwunsch auch nach vielen Monaten des Wartens nicht erfüllen? Mediziner raten Frauen bis Anfang 30, etwa ein Jahr zu warten, ehe sie ärztliche Hilfe suchen. Bei Frauen ab 35 Jahren kann es sogar noch länger dauern, bis sich eine Schwangerschaft einstellt. Hier droht natürlich ein Teufelskreis, denn mit jedem Jahr sinkt die Fruchtbarkeit weiter, sodass ein unerfüllter Kinderwunsch die Psyche noch stärker belastet und der Druck weiter steigt. Daher sollten Frauen ab 35 Jahren ruhig schon nach einem halben Jahr ärztliche Hilfe bei einem unerfüllten Kinderwunsch suchen.

Etwa 15 Prozent der Paare in Deutschland sind ungewollt kinderlos. Ärzte werden zunächst potenzielle körperliche Ursachen bei der Frau und beim Mann ermitteln. Mit je 40 Prozent sind Männer und Frauen in gleichem Maße von organischen Ursachen betroffen. Dazu gehören:

  • Endometriose bei der Frau (gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut)
  • Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse
  • Hormonelle Störungen
  • Hodenhochstand beim Mann
  • Lebensstilfaktoren wie hoher Alkoholkonsum, Rauchen und Stress
  • Vorerkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck

Von Endometriose sind fast 30 Prozent der Frauen betroffen. Dabei handelt es sich um ein gutartiges Gewebewachstum im Unterleib, das der Frau eine Empfängnis erheblich erschwert. Da sie häufig undiagnostiziert bleibt, wissen viele Frauen gar nichts von dieser Erkrankung. Wird das überflüssige Gewebe entfernt, stellt sich oft schon bald eine Schwangerschaft ein. Relativ häufig sind zudem Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse, die sich auf die Produktion der weiblichen Sexualhormone auswirken und so den Eisprung negativ beeinflussen.

Unerfüllter Kinderwunsch: Therapiemöglichkeiten & Alternativen

Wurden organische Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch ermittelt, wird der Arzt diese behandeln. Für viele Paare stellt sich die ersehnte Schwangerschaft dann auch bald ein. Sind Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Alkohol oder Übergewicht im Spiel, wird er zusätzlich Ratschläge für ein gesünderes Leben bereithalten, um die körperliche Gesundheit der Eltern zu steigern. Bei hormonellen Störungen kann die Medizin heute mit individuellen Hormonbehandlungen, die die Fruchtbarkeit steigern, oder mit einer künstlichen Befruchtung helfen. Dabei werden die Spermien und die Eizelle außerhalb des weiblichen Körpers zusammengeführt und nach der Befruchtung in die Gebärmutter eingepflanzt.

Hormonstörungen können grundsätzlich bei beiden Geschlechtern auftreten; bei Männern können sie zu einer Unterfunktion der Hoden führen, bei Frauen beispielsweise den Eisprung verhindern oder die Reifung der Eizelle stören. Helfen kann eine follikelstimulierende Hormontherapie, die die Eierstöcke stimuliert und den Zyklus anregt und so die Fruchtbarkeit erhöht.

Lesen Sie unten mehr zu den verschiedenen Therapiemöglichkeiten bei unerfülltem Kinderwunsch.

Schwanger werden klappt nicht – Alternative: Adoption

Will sich der Kinderwunsch trotz aller medizinischer Hilfe nicht erfüllen, könnte eine Adoption die beste Lösung sein. Dazu muss ein Elternteil mindestens 25 Jahre und ein Elternteil mindestens 21 Jahre alt sein. Weiterhin sollte der Altersunterschied zwischen Eltern und Kind maximal 40 Jahre betragen. Wenn Sie sich also mit 43 Jahren für eine Adoption entscheiden, wird Ihr Adoptivkind mindestens drei Jahre alt sein. Die Behörden achten darüber hinaus darauf, dass die Eltern über ein sicheres Einkommen verfügen und dem Kind ausreichenden Wohnraum bieten können. Für ein erstes Beratungsgespräch können Sie sich an die Adoptionsvermittlungsstelle des Jugendamtes in Ihrem Wohnort oder an die Adoptionsvermittlungsstellen der freien Träger in Ihrer Stadt wenden.

Führt ein unerfüllter Kinderwunsch zur Depression?

Wer einen lange gehegten Kinderwunsch aufgeben muss, wird daran lange zu knabbern haben. Wie gut Sie darüber hinwegkommen, hängt dabei auch von Ihrem Umfeld ab. Begegnen Sie täglich den erwartungsvollen, dann immer enttäuschteren Blicken der potenziellen Großeltern? Haben Sie fast täglich mit Freundinnen zu tun, die nur vom eigenen Nachwuchs und seinen Fortschritten reden? Dann ist die Gefahr groß, dass Ihr unerfüllter Kinderwunsch eine Depression auslöst. Führen Sie offene Gespräche mit Verwandten und Freunden und bitten Sie sie zu akzeptieren, dass Sie das Thema Kinder eine Weile nicht hören mögen. Falls notwendig, legen Sie eine Freundschaftspause ein und vermeiden Sie soziale Medien wie Facebook, auf denen Freundinnen täglich neue Babybilder veröffentlichen.

Pflegen Sie Freundschaften zu Singles und kinderlosen Paaren, die Ihnen zeigen, dass das Leben ohne Kinder erfüllend und glücklich sein kann. Möglicherweise hilft Ihnen der Kontakt zu Paaren, die ähnlich wie Sie einen Kinderwunsch aufgeben mussten und ihr Glück auf andere Weise mit spannenden Hobbys, Reisen oder Haustieren gefunden haben.

Belastet ein unerfüllter Kinderwunsch Ihre Psyche stark, können Sie sich auch Hilfe suchen, zum Beispiel bei Selbsthilfegruppen oder bei einer Psychotherapie. Ein guter Therapeut kann Ihnen dabei helfen, innerlich Abschied zu nehmen und eine positive Einstellung zum Leben zurückzugewinnen.

 

Unerfüllter Kinderwunsch: Welche Therapie hilft?

Wenn sich kein Nachwuchs einstellen möchte, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, der Fruchtbarkeit auf die Sprünge zu helfen. Lesen Sie hier, welche Therapie bei Kinderwunsch möglich ist.

Ärztin spricht mit Frau

Sanft gegen den Stress: Yoga-Übungen

Kinderwunsch und das Ausbleiben einer Schwangerschaft führen häufig zu Stress und Verspannungen. Je länger Paare erfolglos Geschlechtsverkehr haben, desto drängender wird die Frage: „Wie werde ich endlich schwanger?" Durch dieses Grübeln sowie den streng geplanten Geschlechtsverkehr setzen sich Paare häufig extrem unter Druck. Diese Situation ist allerdings ungünstig, um ein Kind zu empfangen. Denn die Stresshormone im Körper der Frau setzen die Fruchtbarkeit herab, wie eine Studie der US-amerikanischen Forscherin Courtney Denning-Johnson Lynch von der Ohio State University in Columbus belegt. Zur bewussten Entspannung und Unterstützung bei Kinderwunsch ist Yoga ein bewährtes Mittel. Besonders das in den 1970er-Jahren entwickelte Luna-Yoga soll Frauen die Möglichkeit geben, mit Körperübungen, Atemkontrolle und Entspannung positiven Einfluss auf den Zyklus und den Hormonhaushalt zu nehmen.

Luna-Yoga – Übungen bei Kinderwunsch

Luna-Yoga wurde von der israelischen Physiotherapeutin Aviva Steiner entwickelt. Es beinhaltet sowohl klassische Yoga-Übungen als auch Bewegungsabläufe, die den Fruchtbarkeitsritualen von Urvölkern nachempfunden sind. Bei Kinderwunsch sollten Sie Yoga über mehrere Monate regelmäßig praktizieren, am besten täglich 15 bis 20 Minuten. Auch wissenschaftlich ist diese Therapie bei Kinderwunsch inzwischen belegt, zum Beispiel durch die Forschungen der Rush University und der Fertility Center Illinois/USA.

Die Vorteile von Luna-Yoga:

  • Baut nachweislich Stress ab
  • Kann den Eisprung positiv beeinflussen
  • Lindert Menstruationsbeschwerden
  • Regt Selbstheilungskräfte an
  • Kann den Hormonhaushalt ankurbeln

Übrigens: Beim Mann kann sich durch Yoga die Spermienqualität verbessern. Also machen Sie die Übungen am besten zusammen!

Schwanger werden mit Medikamenten oder Hormonbehandlung

Ein unerfüllter Kinderwunsch liegt bei gut einem Drittel der Frauen in Störungen des Hormonhaushalts begründet. Diese behindern zum Beispiel die Reifung der Eizellen oder verhindern den Eisprung. Wenn Sie natürliche Maßnahmen zur Verbesserung der Fruchtbarkeit wie Yoga, Sport und gesunde Ernährung erfolglos probiert haben, wird Ihr Gynäkologe ein sogenanntes Zyklus-Monitoring vorschlagen. Dabei wird Ihr Hormonspiegel während des monatlichen Zyklus untersucht. Anhand dieser Ergebnisse kann der Facharzt Ihrem Kinderwunsch durch Hormone auf die Sprünge helfen. Das am häufigsten verwendete Hormon bei Kinderwunsch ist Clomifen. Sie können es entweder in Form von Spritzen oder Hormontabletten erhalten. Diese gezielte Hormontherapie wird von den gesetzlichen Krankenkassen zu 100 Prozent übernommen. Ist ein gestörter Hormonhaushalt die Ursache, führt eine Hormontherapie häufig zum gewünschten Ergebnis. Meist dauert es rund sechs bis sieben Zyklen, bis die Frau ihre Fruchtbarkeitstabellen gegen Schwangerschaftsrechner und Schwangerschaftskalender austauschen kann.

Neben der Hormontherapie gibt es noch andere Medikamente und Präparate, die bei Kinderwunsch zum Einsatz kommen können. Ein häufig verwendetes Präparat ist Clomiphencitrat: es regt die Reifung der Eizellen an und fördert die Ausschüttung der Geschlechtshormone FSH (follikelstimulierende Hormone) und LH (luteinisierendes Hormon).

Da bei Kinderwunsch wie bei der Ernährung in der Schwangerschaft eine ausreichend hohe Versorgung mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen notwendig ist, können Sie Ihre Fruchtbarkeit außerdem mit geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln erhöhen.

Künstliche Befruchtung – Ablauf und Methoden

Sind alle anderen Möglichkeiten zur Therapie bei unerfülltem Kinderwunsch ausgeschöpft, bleibt Paaren die künstliche Befruchtung, um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen. Künstliche Befruchtung bedeutet, dass die Eizelle der Frau mit einer Samenzelle des Mannes außerhalb des weiblichen Körpers befruchtet wird. Daher stammt auch der Begriff "Retortenbaby". Das erste im Reagenzglas gezeugte Baby kam 1978 in Großbritannien zur Welt. Heute werden in Deutschland etwa 2 Prozent der Babys mithilfe von künstlicher Befruchtung gezeugt. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen dabei jeweils mindestens 50 Prozent der Kosten bei bis zu drei Versuchen.

Die Eizellen entnimmt der Facharzt dabei direkt aus der Gebärmutter der Frau. Die Spermien stellt der Mann entweder durch Masturbation zur Verfügung oder sie werden aus den Hoden gewonnen. Bei der künstlichen Befruchtung unterscheiden Fachleute die intrauterine Insemination (IUI), die In-vitro-Fertilisation (IVF) und die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI). Je nach Methode hat die künstliche Befruchtung einen anderen Ablauf.

Die intrauterine Insemination

Hierbei erfolgt die Samenübertragung direkt im Körper der Frau. Der Samen des Partners oder eines Samenspenders wird dabei mit einem Schlauch in die Gebärmutter transportiert. Diese Methode kommt zu Einsatz, wenn:

  • Der Partner keinen Geschlechtsverkehr haben kann (z. B. bei Querschnittslähmung)
  • Der Partner zu wenige oder unbewegliche Spermien besitzt
  • Samen von einem Spender verwendet werden

Ausschlaggebend für den Erfolg sind vor allem das Alter der Frau und die Qualität des Spermas. Pro Zyklus kommt diese künstliche Befruchtung auf eine Schwangerschaftsrate von 10 bis 15 Prozent.

Künstliche Befruchtung mit In-vitro-Fertilisation

Diese künstliche Befruchtung ist die am häufigsten angewendete Methode. Sie hat mit einer durchschnittlichen Schwangerschaftsrate von 38-41 Prozent deutlich höhere Erfolgschancen als die IUI. Vor dieser Maßnahme erhalten Sie zunächst Hormone, damit in Ihrem Körper möglichst viele Eizellen heranreifen. Sind diese voll entwickelt, saugt der Spezialist sie mit einem Schlauch ab. Ihr Partner sorgt für die benötigten Samenzellen. Beide Komponenten bringt der Facharzt in einer Nährlösung zusammen. Hat die Befruchtung stattgefunden, teilen sich die befruchteten Eizellen und bilden Embryonen. Der Gynäkologe setzt bis zu drei befruchtete Eizellen in Ihre Gebärmutter ein. Nisten sich eine oder mehrere Eizellen in der Gebärmutter ein, sind Sie schwanger.

Künstliche Befruchtung mit ICSI

Ist die Fruchtbarkeit beim Mann stark eingeschränkt, kann eine künstliche Befruchtung durch die ICSI-Methode helfen. Die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion bedeutet, dass eine Ihrer Eizellen gezielt mit einer Samenzelle Ihres Partners befruchtet wird. Dazu werden Eizellen aus Ihrer Gebärmutter entnommen, der Mann spendet den Samen. Mit einer feinen Nadel wird die männliche Samenzelle direkt in die Eizelle injiziert. Ist die Befruchtung erfolgreich, werden Ihnen die befruchteten Eizellen wie bei der In-vitro-Befruchtung eingepflanzt.

Da bei dieser Form der künstlichen Befruchtung mehrere Eizellen eingesetzt werden, besteht bei der In-vitro-Fertilisation und bei der ICSI stets das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft und der damit verbundenen Mehrbelastung für Ihren Organismus.

Schwangerschaften, die durch künstliche Befruchtung entstehen, verlaufen in der Regel normal. Damit ist auch diese Therapie bei Kinderwunsch eine echte Chance auf Nachwuchs.

 

Die wichtigsten Kinderwunsch­zentren in Deutschland

Wenn der Klapperstorch Starthilfe benötigt, verfügen erfahrene Kinderwunschzentren in Deutschland über notwendiges und qualifiziertes Know-how.

Frau hebt lachend Baby hoch

Moderne Kinderwunschzentren helfen bei ungewollter Kinderlosigkeit, den Traum vom eigenen Nachwuchs zu verwirklichen. Immerhin jedes sechste bis siebte Paar in Deutschland sieht sich vor die Tatsache gestellt, auf natürlichem Weg kein Kind empfangen zu können. Kinderwunschkliniken in ganz Deutschland wenden moderne Verfahren der Reproduktionsmedizin zur Diagnostik und Behandlung an. Und immer öfter übernehmen auch Krankenkassen sogar teilweise bis zu 100 Prozent der Kosten dieser Behandlungen. Gute Nachrichten also für den bisher unerfüllten Kinderwunsch: Qualifizierte Fachmediziner und bezahlbare Therapien sind selten weit von Ihrem Wohnort entfernt.

Von unerfülltem Kinderwunsch sprechen die Experten, wenn nach einem Jahr erfolgloser Versuche keine Schwangerschaft zustande kommt. Dann verweist Sie Ihr Gynäkologe an eine der nahen Kinderwunschkliniken zur weiteren Diagnose und Behandlung. Diese beziehen sowohl körperliche als auch psychologische Aspekte mit ein. Ob im Rahmen allgemeiner Informationsabende oder im ganz vertraulichen Gespräch – kinderlose Paare finden in den Kinderwunschzentren von Hamburg bis München offene Ohren und dank hervorragender Möglichkeiten auch eine 60 bis 80-prozentige Chance, doch noch das eigene Baby im Arm zu halten.

Wir geben Ihnen nachfolgend einen Überblick über die wichtigsten IVF-Kinderwunschkliniken in Deutschland. IVF steht in diesem Fall für In-vitro-Fertilisation, im Volksmund auch künstliche Befruchtung genannt. Diese Kliniken bieten jedoch darüber hinaus weitere gängige Methoden bei ungewollter Kinderlosigkeit von der Hormontherapie bis zur Befruchtung außerhalb der Gebärmutter.

Kinderwunschzentren – Postleitzahlen 0 bis 4

Leipzig & Chemnitz

Mit gleich zwei Standorten und einer mehr als zehnjährigen Erfahrung in Sachen unerfülltem Kinderwunsch punktet die Praxisklinik City Leipzig. Das Team aus fünf Ärztinnen, einem Professor und einer Diplom-Biologin arbeitet in vertrauensvoller Atmosphäre eng mit den künftigen Eltern zusammen.

Berlin

Gleich neun IVF-Zentren stehen in Berlin bei unerfülltem Kinderwunsch als kompetente Helfer bereit. Eines davon ist die Arbeitsgruppe Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Gemeinschaftspraxis im Lützow Center. Das auch international renommierte Ärzteteam rund um Dr. Temme bietet seit 30 Jahren eine komplette Betreuung, beginnend bei Ernährungsempfehlungen über Zyklusstabilisierung und Hormonbehandlung bis hin zur Kryokonservierung von Ei- und Samenzellen.

Dortmund

Seit 1997 empfängt das Kinderwunschzentrum Dortmund kinderlose Paare und kann aktuell (Frühjahr 2016) über 11.100 Schwangerschaften verzeichnen. Zukünftige Eltern schätzen das freundliche, kompetente Klima und das umfassende Therapieprogramm. Das Kinderwunschzentrum in Dortmund verfügt zudem über weitere Standorte in Siegen, Dorsten und Wuppertal.

Düsseldorf

Das Zentrum für Reproduktionsmedizin Düsseldorf steht mit einem modernen Rundum-Programm gegen unerfüllten Kinderwunsch inklusive Kryokonservierung von Eizellen, Gewebe und Sperma bereit. Sechs qualifizierte Mediziner arbeiten hier mit neuesten Therapien und operativen Maßnahmen für die künftigen Eltern.

Hamburg

Aktuell sechs Zentren für unerfüllten Kinderwunsch stehen in der Hansestadt mit fachlicher Kompetenz und modernsten Therapien bereit, um zukünftigen Eltern zu helfen. Eines davon finden Sie im Gynäkologicum Hamburg, wo sich die Arbeit von gleich sechs Ärztinnen und Ärzten auch international eines ausgezeichneten Rufs erfreut.

Kinderwunschzentren – Postleitzahlen 5 bis 6

Wiesbaden

Im Kinderwunschzentrum in der Mainzer Straße arbeiten drei Mediziner nicht zuletzt durch ihre eigens entwickelte Polkörperdiagnostik mittels der Analysemethode „Molecular Copy Counting“ (MCC) an der Verwirklichung des Traums vom eigenen Kind. Hierbei werden die entnommenen Eizellen genetisch untersucht, so dass nur die Besten von ihnen zur künstlichen Befruchtung verwendet werden. Regelmäßige Informationsabende geben den Paaren vorab die wichtigsten Informationen über Therapien wie Hormonstimulation, Insemination (Samenübertragung), IVF (In-Vitro-Fertilisation), Mikroinjektion (Zellinjektion), operative Samengewinnungsmethoden wie MESA (Mikrochirurgische Epididymale) oder TESE (Testikuläre Spermienextraktion) und Kryokonservierung (das Einfrieren von Zellen).

Mainz

Das Kinderwunschzentrum im Mainzer Fort Malakoff Park hat 2004 seine Arbeit aufgenommen und seither etwa 15.000 Paare beraten und behandelt. Moderne Therapien wie IUI (Intrauterine Insemination), ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) und IVF gehören zum Programm des Teams um Dr. Robert Emig. Das Zentrum unterhält eine zweite Außenstelle in Worms.

Heidelberg

Das Kinderwunschzentrum Heidelberg arbeitet mit sechs Ärztinnen und einem dreiköpfigen IVF-Team am Kinderwunsch betroffener Paare. Ganzjährig geöffnet, bietet die Praxis außer zwischen den Jahren zwischen 7 Uhr morgens und 20 Uhr abends Termine, um eine bestmögliche Chance auf eine Schwangerschaft zu ermöglichen. Alle zwei Monate veranstaltet die Praxis kostenlose Infoabende.

Siegen

Das Kinderwunschzentrum Siegen ist eines der vier Standorte des Zentrums in Dortmund. Eröffnet im Jahr 2008, profitiert der Standort von den Erfahrungen im Stammhaus. Umfassende Beratung und Diagnostik sowie alle modernen Therapien, auch Chemo- und Strahlentherapie sowie Kryokonservierung, werden angeboten, künstliche Befruchtungen finden jedoch im Kinderwunschzentrum Dortmund statt.

Köln

Eines von vier Behandlungszentren in Köln ist das Kinderwunschzentrum in der Schönhauserstraße. Seit 2008 stellt das medizinische Team um Dr. Merzich die zukünftigen Eltern in den Mittelpunkt von Betreuung und Behandlung nach neuesten Gesichtspunkten. Unter anderem zählen Polkörperchendiagnostik und Polescopie-Mikroskopie zu den Möglichkeiten im Kampf gegen ungewollte Schwangerschaft.

Kinderwunschzentren – Postleitzahlen 7 bis 9

Ulm

Das Endokrinologikum der Praxisklinik in der Frauenstraße stellt trotz aller moderner Wissenschaft und Therapien wie IVF/ICSI/MESA/TESE, IMSI, Vibrationskultur, AssistedHatching, Kryokonservierung, hormoneller Stimulation und Insemination die künftigen Eltern einfühlsam ins Zentrum der Behandlung. Das Team um Prof. Dr. Sterzig betreut vom ersten Tag bis nach der Geburt und darüber hinaus.

Stuttgart

Die Frauenarztpraxis Villa Haag bietet als Zentrum der Reproduktionsmedizin ein breit gefächertes Angebot, um mittels individuell abgestimmter Therapien bis zu 80 Prozent der behandelten Paare zum Lebensglück mit einem eigenen Kind zu verhelfen. Zentrumsnah engagiert sich das Team um Dr. med. D.B. Mayer-Eichberger auch für unverheiratete oder gleichgeschlechtliche Paare mit Kinderwunsch, inklusive SocialFreezing, dem Einfrieren und sorgsamen Lagern von Eizellen, Samenzellen, Hodengewebe oder Eierstockgewebe.

Karlsruhe

Im Karlsruher IVF-Programm, der Arbeitsgemeinschaft für Fortpflanzungsmedizin, setzen die beiden Mediziner Dr. Wetzel und H.J. Gräber alle Hebel moderner Behandlungsmethoden in Bewegung, um den Kinderwunsch zu verwirklichen. Kein Wunder also, dass 95 Prozent der Patienten diese Praxis weiterempfehlen. Arbeitnehmerfreundliche Praxiszeiten ab 7 Uhr morgens unterstützen die Therapie. Das Zentrum erfreut sich an einer überdurchschnittlich hohen Zahl an Behandlungen, die letztendlich auch häufig zur Geburt führen.

München

Nicht weniger als sechs Institute und Praxen setzen in München alles daran, den Kinderwunsch aus medizinischer Sicht erfolgreich umzusetzen. Die Frauenklinik der LMU München-Großhadern unter Leitung von Prof. Dr. med Christian J. Thaler nutzt alle traditionellen und operativen Therapien auf dem Weg zum Wunschkind. Des Weiteren besteht in Hinblick auf später geplante Schwangerschaften die Möglichkeit der Kryokonservierung. Eine weitere Zweigstelle befindet sich im Zentrum in der Frauenklinik Maistraße.