Abenteuer Stillen: Mit der richtigen Ausstattung sind Sie bestens gerüstet

  • Praktisch und bequem: Legen Sie sich 2-3 Still-BHs zu

    • Aufgrund spezieller Öffnungs-Klips sind Still-BHs unglaublich praktisch. So haben Sie jederzeit die Möglichkeit, Ihr Baby entspannt und unkompliziert zu stillen, ohne dafür lästig am BH zerren oder ihn komplett ausziehen zu müssen. Die Still-BHs sind optimal auf die Anforderungen stillender Mütter ausgerichtet: Sie bieten nicht nur perfekten Halt und stützen die sich veränderten Brüste, vielmehr bieten die Cups auch eine zusätzliche Halterung für die Stilleinlage, sodass die BHs länger frisch und sauber bleiben.

  • Mindestens 2 Still-freundliche Oberteile

    • Auch zwei oder mehr bequeme Still-Oberteile, wie z.B. Blusen, T-Shirt mit Knopfleiste oder Strickjacken sollten unbedingt Teil Ihrer Still-Ausrüstung sein. Sie erleichtern ein schnelles und unkompliziertes Anlegen, wodurch sich vor allem das Stillen in der Öffentlichkeit unkompliziert gestaltet.

  • Mehrere weiche Still-Einlagen, die das Durchnässen Ihrer Kleidung durch den BH verhindern

    • Dass bei stillenden Müttern immer wieder etwas Milch aus der Brust herausläuft, ist völlig normal - insbesondere unmittelbar vor dem Stillen oder nach längeren Stillpausen, wenn die Brust sehr voll ist. Hier eigenen sich Stilleinlagen hervorragend, um eben diese Tropfen aufzufangen, ohne dass die Kleidung durchnässt wird. Die Auswahl an Stilleinlagen ist groß. Sie unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Dicke und Struktur. Am besten entscheiden Sie sich für die Stilleinlage, mit der Sie sich selbst am wohlsten fühlen.

  • Das richtige Stillkissen – für mehr Bequemlichkeit

    • Stillkissen sorgen nicht nur während der Stillzeit für eine angenehme Liege- und Schlafposition, sondern können auch schon in der Schwangerschaft verwendet werden. Sollten Sie bis dato noch nicht im Besitz eines Stillkissens sein, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, sich eines zuzulegen. Die praktischen Alltagshelfer sorgen nicht nur dafür, dass Ihr Baby es bequem und gemütlich hat, sondern entlasten auch Ihre Arme während des Stillens. Darüber hinaus kann sich Ihr Baby auch darin einkuscheln, wenn Sie es mal für einen Moment ablegen.

  • Stillhütchen – bei Startschwierigkeiten

    • Nicht immer klappt das Stillen auf Anhieb. So kann es beispielsweise passieren, dass das Baby die Brust zu Beginn nicht richtig zu fassen kriegt. So genannte Stillhütchen können Ihnen und Ihrem Baby dann das Stillen erleichtern.

  • Eine Milchpumpe für alle Eventualitäten

    • Der Zweck einer Milchpumpe besteht darin, überschüssige Milch aus der Brust abzupumpen. Dies ist vor allem von Vorteil, wenn die Brüste sehr voll sind, schmerzen und das Baby vielleicht gerade nicht trinken kann. Aber auch, wenn sie generell zu viel Milch haben oder die nächste Stillmahlzeit eventuell einer anderen Person überlassen möchten, kann der Einsatz einer Milchpumpe sinnvoll sein. Milchpumpen gibt es in elektrischen Varianten oder als einfache Handpumpe. Diese können Sie sich entweder kaufen oder einfach in der Apotheke ausleihen.

  • 1-2 Fläschchen

    • Auch wenn Sie ihr Kind stillen, sollten Sie stets ein paar Milchfläschchen im Haus haben. Denn kommt es zu einer Phase, in der Ihre eigene Milch nicht mehr zum Stillen ausreicht, haben Sie immer noch die Möglichkeit etwas zu zufüttern. Aber auch, wenn Sie generell sehr viel bzw. zu viel Milch haben, können Sie im Vorfeld Milch abpumpen und für einen späteren Zeitpunkt aufbewahren. Aufbewahrte Muttermilch kann z.B. verwendet werden, um sich mal einen freien Abend zu gönnen und dem Partner oder einer anderen vertrauten Person das Füttern zu überlassen. Auch als Zusatz in der Badewanne wirkt Muttermilch wahre Wunder: So eignet sie sich hervorragend, um die zarte Babyhaut zu pflegen.

  • Sterilisator, falls Sie die Fläschchen und die Stillhütchen nicht jedes Mal auskochen wollen

    • Dass Ihre Stillutensilien stets sauber und einsatzbereit sein sollten, steht außer Frage. Für den Fall, dass Sie Stillhütchen und Fläschchen nicht nach jedem Gebrauch auskochen möchten, lohnt sich die Anschaffung eines Sterilisators. Auf diese Weise bleibt Ihnen mehr Zeit zum gemeinsamen Kuscheln.

  • Eine gute Brustwarzenpflege

    • Stillen kann zwar eine der schönsten Erfahrungen des Lebens sein, aber auch mit großen Schmerzen verbunden sein. Nicht selten werden die Brustwarzen wund und rissig, z. B. weil Babys nicht richtig positioniert, angelegt oder abgenommen wurden. Gerade am Anfang sind die Brustwarzen noch sehr empfindlich und leicht reizbar. Eine gute Brustwarzenpflege unterstützt den Heilungsprozess und hilft Ihnen dabei, die Schmerzen zu lindern. Hierfür eignen sich beispielsweise Wollwachs, Heilsalbe, Heilwolle oder sogar die Muttermilch selbst - vorausgesetzt, die Brust liegt frei und die Milch kann an der Luft trocknen.

  • Mulltücher: Die praktischen Alleskönner

    • Unabhängig davon, ob Sie Ihr Baby Stillen oder ihm die Flasche geben, kann beim Füttern immer etwas daneben gehen, sei es beim Trinken selbst oder beim anschließenden „Bäuerchen machen“. Mulltücher oder andere Baumwolltücher eignen sich prima zum Abtupfen oder als Spucktuch, können aber auch anderweitig praktisch eingesetzt werden, z. B. als

      • Sonnenschutz über dem Kinderwagen
      • leichte Sommerdecke bei heißen Temperaturen
      • Wickelunterlage

      oder später auch als Lätzchen.

Gesunde Ernährung in der Stillzeit

  • Regelmäßig trinken

    • Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee. Achten Sie bei der Wahl des Tees auf eventuelle Nebenwirkungen und ungewünschte Effekte: Fencheltee oder Stilltee regen z.B. die Milchproduktion an, Pfefferminztee hingegen stoppt diese.

  • Essen Sie regelmäßig

    • Essen Sie am besten fünf bis sieben kleinere Portionen am Tag. Das hilft Ihnen, Heißhungerattacken und den Griff zu kalorienreichen Snacks zu vermeiden. Gerade am Anfang ist es oft schwer, genug Zeit zum Kochen zu finden. Kochen Sie sich z.B. Mahlzeiten vor und frieren Sie diese ein. So können Sie das fertige Essen bei Bedarf herausholen und aufwärmen. Nutzen Sie die Zeit, wenn Ihr Kleines schläft oder Ihre unmittelbare Zuneigung gerade nicht braucht, und bereiten Sie sich währenddessen ein paar gesunde Snacks für Zwischendurch vor.

  • Essen Sie viel Obst und Gemüse, Getreide und Kartoffeln

    • Dass Obst und Gemüse viele Vitamine enthalten, ist allgemein bekannt. Um zu vermeiden, dass diese durch das Garen verloren gehen, sollten Sie oft genug auf Rohkost zurückgreifen. Getreide, wie z.B. Dinkel, ist wiederum reich an Mineralstoffen und wirkt sich positiv auf Denkvermögen, Konzentration sowie Haut und Haare aus. Weizen sollten Sie grundsätzlich eher meiden, da es vergleichsweise nährstoffarm ist.

  • Greifen Sie bevorzugt zu ballaststoffreichen Vollkornprodukten

    • Im Gegensatz zu raffiniertem Getreide enthalten Vollkornprodukte mehr Vitamine, wertvolle Mineralstoffe und hochwertiges Eiweiß. Zudem sind sie reicher an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern. Der Grund ist ganz einfach: In Vollkornprodukten sind die Keimlinge und Schale komplett enthalten und damit auch alles Gute des Getreides.

  • Vorsicht mit Süßigkeiten

    • Da Süßigkeiten nachweislich ungesund sind, sind sie in der Regel nicht Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Achten Sie deshalb darauf, Süßigkeiten selten und nur in Maßen zu genießen.

  • Nahrungsergänzungsmittel unterstützen die gesunde Ernährung

    • Um dem erhöhten Bedarf an Vitaminen und Nährstoffen in der Stillzeit gerecht zu werden, kann auch die zusätzliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. So ist beispielsweise eine ausreichende Versorgung mit Jod für die körperliche und geistige Entwicklung Ihres Babys essentiell. Die Omega-3-Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) spielt hingegen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Gehirn und Augen. *

* Die positive Wirkung stellt sich ein, wenn zusätzlich zu der für Erwachsene empfohlenen Tagesdosis an Omega-3-Fettsäuren (d. h. 250 mg DHA und Eicosapentaensäure (EPA)) täglich 200 mg DHA eingenommen werden.